Wir Filmemacher sind glaube ich manchmal einfach zu technisch verkopft…

Seit über drei Jahren drehe ich mit meiner Sony FX6. Kurz nach der Gründung von Make a Frame gekauft, seitdem meine Hauptkamera.

Meine alte Sony A7 III? Fast aussortiert. Schlechtere Codecs, nur 8-Bit Farbtiefe, technisch klar unterlegen. Für Kundenprojekte lag sie deshalb fast nur noch im Schrank.

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Jetzt kam sie wieder mal zum Einsatz Bei einem Interview habe ich bewusst wieder mit beiden Kameras parallel gearbeitet: FX6 und A7 III.

Schnell war mir klar, warum ich mit der A7 III nicht mehr gerne drehe: Fürs reine Produzieren ist sie einfach nicht mehr die richtige Wahl.

Aber: Dieses 8-Bit gegen 10-Bit Thema, über das wir uns so gerne den Kopf zerbrechen (zumindest habe ich das früher gerne gemacht), war bei kontrollierten Lichtbedingungen kaum ein Problem. Wenn du das Licht im Griff hast und im Colorgrading weißt, was du tust, bekommst du beide Bilder erstaunlich gut gematcht.

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Was am Ende wirklich zählt Der echte Mehrwert von zwei Kameras ist nicht die letzte Nuance an Farbtiefe. Es sind zwei Perspektiven im Schnitt: mehr Möglichkeiten, die Geschichte zu erzählen, und ein Ergebnis, das den Zuschauer besser abholt.

Ein minimaler Colorshift oder ein Hauch weniger Bildqualität? Den sieht dein Kunde in der Regel gar nicht. Er weiß oft nicht mal, wo er hinschauen müsste.

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Genau da liegt unser Branchen-„Problem": Wir wissen zu genau, was technisch möglich ist, und verlieren darüber manchmal den Blick dafür, was beim Kunden wirklich ankommt.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Der komplette Foto- und Videocontent, den ihr seit rund vier Monaten hier von mir auf LinkedIn seht, entsteht mit genau dieser A7 III.

👉 Wie ist das bei dir? Ertappst du dich auch manchmal dabei, zu technisch verkopft zu denken? Schreib's mir in die Kommentare.