Endlich kann ich etwas zu diesem Projekt zeigen. Anfang des Jahres durfte ich als lichtsetzender Kameramann eine Imagefilmproduktion begleiten. Das Thema: die Göltzschtalbrücke, das Wahrzeichen des Vogtlandes, richtig in Szene setzen.

Mein Job waren die Kameraarbeit und die Lichtgestaltung vor Ort. Hier habe ich mal meine Lieblingsstills aus dem Projekt ausgepackt und bin mit dem optischen Output echt happy.

Lieblingsstills aus der Produktion
Kinolook-Still 1 der Imagefilmproduktion Göltzschtalbrücke – kontrastreiche Lichtsetzung im CineScope-Format
Kinolook-Still 2 der Imagefilmproduktion Göltzschtalbrücke – offenblendige Kinooptik NiSi Athena Prime
Kinolook-Still 3 der Imagefilmproduktion Göltzschtalbrücke – Lichtstimmung im Inneren des Brückenbauwerks
Kinolook-Still 4 der Imagefilmproduktion Göltzschtalbrücke – harte Schatten und selektive Schärfe
Kinolook-Still 5 der Imagefilmproduktion Göltzschtalbrücke – CineScope-Bildformat am Set
Kinolook-Still 6 der Imagefilmproduktion Göltzschtalbrücke – finales Setup vor Ort
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Was das Bild nach Kino aussehen lässt Drei Entscheidungen, die den größten Unterschied gemacht haben:
1️⃣
Die Lichtsetzung Wir haben nicht alles hell und freundlich ausgeleuchtet, sondern deutlich kontrastreicher gearbeitet, mit mehr Schatten und harten Kanten. Die Szene spielt in der Brücke, also in einem dunklen, ruhigen, mystischen Raum. Genau dorthin ging auch das Licht.
2️⃣
Offenblendige Objektive Das ist wohl das, was die meisten direkt mit Kino verbinden. Beim iPhone gibt es dafür den Kinomodus, der den Hintergrund künstlich unscharf rechnet. Wir lösen das nicht im Handy und nicht in der Postproduktion, sondern optisch – bei dieser Produktion sogar mit echten Kinooptiken (NiSi Athena Prime). Durch die offene Blende ist immer nur ein kleiner Teil des Bildes scharf und im Fokus. Der Blick wird genau dorthin gelenkt, und es gibt nichts anderes, das ablenkt.
3️⃣
Das Bildformat Ein kleiner Bonus, der den Look zusätzlich unterstützt. Gedreht haben wir nicht im klassischen 16:9, sondern in CineScope. Das Bild wird breiter und wirkt dadurch noch etwas mehr nach Kino.
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Was das an Zeit bedeutet So etwas dreht man nicht nebenbei. Für diese Produktion sind drei Drehtage angefallen:

Der Zeitaufwand für dieses Projekt:

  • Tag 1: kompletter Aufbau und Einrichten des Setups
  • Tag 2: voller Produktionstag inklusive Abbau
  • Tag 3: zusätzliche Schnittbilder outdoor
💡
Kinolook ist keine Einstellung in der Kamera, sondern eine Kette aus Entscheidungen: Licht, Optik, Format und genug Zeit am Set. (Natürlich gehört da noch deutlich mehr dazu – das sind nur die Punkte aus meinem Job, nicht die der anderen Gewerke.)

Ich bin dankbar, dass ich diese Produktion mit realisieren durfte.

👉 Jetzt seid ihr gefragt: Wie gefallen euch die Stills, und würdet ihr euer Unternehmen auch mal im Kinolook sehen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

PS: Ich habe noch richtig gute Making-of-Bilder, die ich teilen möchte. Wenn ihr Fragen zur Produktion habt, die ich dort mit aufnehmen soll, schreibt sie ebenfalls in die Kommentare.

Projekte in dieser Größenordnung sind für mich absolute Herzensprojekte – egal ob im Team einer anderen Produktionsfirma, so wie hier bei OSTN, oder als komplette Eigenproduktion mit Make a Frame von Konzept bis Schnitt. Du planst ein ähnlich hochwertiges Imagefilm-Projekt in Sachsen oder darüber hinaus? Lass uns sprechen:

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Produktion: OSTN, Elric Popp · Auftraggeber: Förderverein Göltzschtalbrücke e.V.