Das wichtigste Dokument am fiktionalen Filmset! Denn es entscheidet, ob unser Drehtag zu voll ist. Das möchte ich nicht erst am Set herausfinden.

Deshalb schreibe ich mittlerweile ziemlich gerne Dispos. Auch für unser kleines Kurzfilmprojekt mit Freunden.

Eine Dispo bündelt Ablauf und Infos für den Drehtag:

  • Wer muss wann wo sein?
  • Wann drehen wir welche Szene?
  • Wie viel Zeit brauchen Aufbau, Umbau und Ortswechsel?

So kennt die Crew den Ablauf, Schauspieler wissen, wann sie gebraucht werden, und das Catering kennt die Mittagspause. Spart viele einzelne Absprachen.

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Der größte Vorteil liegt für mich schon vor dem Dreh. Wir müssen konkret werden: Ist der Lichtaufbau mit unserer Teamgröße realistisch? Passen alle Szenen in den Tag?

„Das schaffen wir schon“ lässt sich leicht sagen. Im Zeitplan muss es dann auch aufgehen.

Mit Hilfe von KI haben wir uns dafür ein eigenes Programm gebaut. Damit erstellen und ändern wir Dispos schneller als vorher in Word und Excel. Die Zeiten realistisch einschätzen müssen wir natürlich trotzdem selbst.

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Braucht jede Produktion eine ausführliche Dispo? Für zwei bis drei Interviews und ein paar ergänzende Aufnahmen beim Kunden reicht mir aktuell oft die normale Absprache. Sobald mehr Beteiligte, Umbauten oder Ortswechsel zusammenkommen, wird eine Dispo für mich hilfreich.

Unser eigenes Programm war auch ein cooles Lernprojekt. Gerade entwickle ich daraus eine abgespeckte Version für meine B2B-Drehs: einfache Zeitpläne und Dispos, wenn die Abstimmung doch etwas komplexer wird.

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Nicht die Größe allein entscheidet, sondern der Koordinationsaufwand. Planung soll Arbeit abnehmen, nicht zusätzliche machen.