Neue Erfahrungen bei der Produktion eines für mich neuen Mediums.
Ich durfte für den Internationalen Bund in Chemnitz Videos für LED-Screens produzieren. Drei Angebote sollten präsentiert werden, je Angebot ein Clip: die Umschulung zum Tischler, ein Sprachkurs und eine Teilqualifizierung im IT-Bereich.
Demnächst läuft das Ganze in einem Einkaufszentrum und auf CityBoards mitten in Chemnitz.
Ein Motiv, drei Ausgaben
Derselbe Clip zur Tischler-Umschulung, so wie er auf den beiden Werbeträgern läuft. Jeder Screen ist in seinem echten Seitenverhältnis dargestellt.
Einkaufszentrum
- Bewegtbild
- erlaubt, mit Schnitten und Animationen
- Länge
- 10 Sekunden
- Formate
- Hoch und Quer
CityBoard an der Straße
- Bewegtbild
- nicht erlaubt
- Stattdessen
- Standbild mit minimaler Bewegung, ein sogenanntes Cinemagraph
- Grund
- Ablenkung im Straßenverkehr
Dazu kommen feste Pixelformate und Mindestschriftgrößen. Auf dem CityBoard bleibt dadurch extrem wenig Platz für Text und Logo. Und Ton gibt es sowieso auf keinem der Screens. Das Bild muss komplett allein überzeugen.
Im Vergleich oben sieht man das gut: Im Hochformat hat die Botschaft unten eine eigene Fläche. Auf dem CityBoard teilen sich Headline, Adresse und Logo fast das halbe Bild, und das Motiv muss trotzdem noch erkennbar bleiben.
Ergebnis aus einem Drehtag an drei Locations: insgesamt 12 Videoclips, aufgeteilt in Hoch, Quer und Cinemagraphs.
👉 Habt ihr schon mal für Screens produziert? Habt ihr Fragen zu der Produktion? Welche Vorgabe hat euch dabei am meisten überrascht? Schreibt's in die Kommentare.
Danke an Monika Seidel vom Internationalen Bund für das Vertrauen und die unkomplizierte Zusammenarbeit.
Ihr plant selbst Clips für Screens, Social Media oder mehrere Formate auf einmal? Dann lasst uns die Vorgaben gemeinsam anschauen, bevor gedreht wird.